Auch wenn Kolumbien zu den preiswerten Reisezielen gehört, möchten wir nicht immer im Restaurant essen. Deswegen haben wir unsere Reise an Kolumbiens Karibikküste aufgeteilt und uns für die anderen Tage eine Ferienwohnung in Santa Marta gebucht. Wie sich herausstellte, war das eine tolle Idee, denn wir genießen einen schönen und entspannten Urlaub.

Wir haben eine preiswerte Ferienwohnung in Santa Marta gebucht, von der wir einen herrlichen Blick aufs Meer genießen durften.

Ferienwohnung Santa Marta wo-die-sonne-scheint.de
Ferienanlage Edificio El Peñon del Rodadero

Anreise mit dem Taxi

Nachdem wir im Mercure Hotel ausgecheckt hatten, bestellten wir ein Taxi und ließen uns zum Edificio El Peñon del Rodadero fahren. So heißt die Ferienanlage. Mit dem Taxi fuhren wir durch kleine und enge Straßen, die plötzlich in eine steile Auffahrt überging. Wir waren ein wenig überrascht, wenn das Taxi parkte vor einem hohen Haus, welche sich wie ein Tower in die Skyline von Santa Marta erhob.

Blick auf den Pool Santa Marta wo-die-sonne-scheint.de
Von unserem Balkon blicken wir direkt auf den Pool

Beim Wachdienst meldeten wir uns an, danach brachte uns eine freundliche Frau auf das Zimmer. Eigentlich sind es zwei Tower, denn wir fuhren eine Etage mit dem Aufzug nach oben. Danach liefen wir über einen Flur und stiegen in den zweiten Aufzug ein und fuhren dann in die 3. Etage. Oje, ob wir uns das merken.

Unsere Ferienwohnung hatte zwei Etagen und zwei Bäder. Im unteren Bereich befand sich das Schlafzimmer mit einem Badezimmer, im oberen Bereich waren Küche, Esstisch und der Balkon. Wir blicken direkt aufs Meer, auf den Pool und auf die Stadt. Es ist wirklich wunderschön.

Blick aus der Ferienwohnung aufs Meer von Santa Marta wo-die-sonne-scheint.de
Auch wenn der Blick von Innen schön ist, so essen wir auf dem Balkon

Küche in der Ferienwohnung Santa Marta

Wir inspizieren die Küche und finden alles, was wir benötigen. Geschirr, viele Töpfe, Besteck und einen Mixer. Der riesige Kühlschrank bietet viel Platz für Wasser, Gemüse und Fleisch.

Wir gehen also direkt in den Supermarkt und kaufen genau das, was wir brauchen.

Die Küche bietet alles wo-die-sonne-scheint
Die Küche bietet alles, was wir benötigen

Wir laufen zum Supermarkt zu vielen bunten Bananen

Ich bin ja nach wie vor von der Vielfalt unterschiedlicher Obst- und Gemüsesorten begeistert. Als wir kurz vor dem Supermarkt ankommen, steht ein kleiner Straßenverkäufer mit einem großen Anhänger voller Avocados an der Straße. Der Mann war tatsächlich klein und konnte kaum über den Wagen schauen. Ich habe diese riesigen Avocados gesehen und staunend darauf gezeigt. Barbara schob mich schnell weiter. Sie sagte: „Du bist wie ein kleines Kind!“ Aber ich hatte nun mal noch nie in meinem Leben solche riesigen Avocados gesehen.

Im Supermarkt sehe ich grüne und gelbe Bananen, Yucca-Wurzel, Kräuter und Papaya. Ich kaufe natürlich eine Papaya und wollte ebenfalls grüne und gelbe Bananen kaufen. Dabei hat mir Barbara erklärt, dass die grüne Banane eigentlich keine Banane ist, wie ich sie kenne. Denn es ist eine Plátano, also eine Kochbanane. Diese wird sie später frittieren und ich darf, als Erster probieren.

Kochbanane Plátano Kolumbien wo-die-sonne-scheint
Die Kochbanane heißt Plátano

Noch im Supermarkt erzählt mir Barbara ein wenig von den unterschiedlichen Sorten, denn für mich sind das alles Bananen. Die grüne Kochbanane gibt es auch noch als grüne Banane, die man genauso essen kann wie die gelben. Dann gibt es nämlich auch die gelben Bananen, die man als Kochbanane nutzen kann. Oje, mir qualmt der Kopf. Ich wollte noch eine Avocado kaufen, aber Barbara sagte: „Erinnerst du dich noch, dass ich dich vorhin von dem Avocado-Wagen weg geschoben habe?“ „Ja, du sagtest, dass ich ein kleines Kind sei, weil ich so gestaunt habe!

„Genau!“, sagte Barbara und kicherte.

Auf dem Weg zur Ferienwohnung lerne ich in Santa Marta das Einkaufen

Bevor wir den Supermarkt verlassen, erklärte mir meine kleine Schokolade, dass ich noch ein wenig warten soll, sie wird eine Avocado kaufen. Mit Fragezeichen in den Augen bleibe ich doof stehen und blicke ihr hinterher. Sie lässt sich verschiedene Avocados kaufen und sucht ein ganz besonders großes Exemplar raus.

große Avocado in Santa Marta wo-die-sonne-scheint.de
Diese Avocado ist riesig

Barbara bezahlt und ruft mich dann. Nun schlendern wir zurück zu unserem Apartment. Offenbar hatte sie bemerkt, dass ich doch ein wenig verunsichert war. Sie erklärte es mir kurz und bündig:

Mi bello novio, pareces un turista rico, te maravillan las frutas tropicales y los vendedores lo saben. Habríamos pagado el triple por el aguacate.

Auf Deutsch bedeutet das: Für Touristen ist das Obst teurer.

In der Ferienwohnung bereiten wir das Essen zu, ich koste die Kochbanane und wir blicken vom Balkon auf die Bucht von Santa Marta.