Es ist November und in Cartagena stehen die Straßen unter Wasser. Der Flughafen ist wegen des starken Regens geschlossen. Also beschließen wir, mit dem Bus nach Santa Marta zu fahren. Unser Taxi, welches wegen des Verkehrschaos erst spät eintrifft, holt uns gegen 13.30 Uhr im Apartment in Cartagena ab und wir fahren zu Berlinastour. Berlinastour ist eine Transportgesellschaft, welche ein dichtes Netz für Busreisen in Kolumbien bedient. Wir möchten immer an der kolumbischen Karibikküste entlangfahren, bis nach Santa Marta.

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Wir starten bei Regen

Wir konnten das Ticket nicht im Vorfeld kaufen, aus irgendwelchen Gründen ginge das nicht. Also gehen wir zum Verkaufsschalter und holen zwei Tickets, welches direkt für den nächsten Bus nach Barranquilla und einem zweiten Bus nach Santa Marta gelten.

Der Bus ist eine sehr sichere Transportmöglichkeit innerhalb des Landes, denn für den Kauf der Fahrkarte müssen wir unseren Reisepass vorzeigen. Unsere Daten werden gespeichert. Unser Gepäck geben wir gegen einen Beleg ab. Uns werden die Sitzplätze 6 und 7 zugeteilt. Unser Ticket für die Fahrt von Cartagena nach Barranquilla geben wir dem Fahrer, das Ticket von Barranquilla nach Santa Marta bekommt der Fahrer direkt vom Verkaufspersonal. Wir brauchen uns um nichts weiter zu kümmern.

Vor der Fahrt steigt eine junge Dame ein und fotografiert die Insassen mit dem Handy. Damit wird sichergestellt, dass am Ende die Person identifiziert werden könnte, die eventuell Probleme bereiten würde. Buen Viaje!

Die karibische Musik dudelt im Bus und die Fahrt verläuft insgesamt ruhig. Der Bus legt ein paar Stops ein und als sich die Tür öffnet, steigt ein großer Mann ein, welche die Anzahl der Reisenden mit der Anzahl der Personen abgleicht, welche auf seinen Papieren stehen. Noch eine Unterschrift und schon geht es weiter. Wir fühlen uns während der Busfahrt nach Santa Marta wirklich sicher. Außerdem passieren wir an der Straße mehrere Polizeiposten.

Es ist wirklich beeindruckend, die Busse fahren jede halbe Stunde und sind mit einer ausgezeichneten Klimatisierung, sowie kostenlosem Wi-Fi ausgestattet. Perfekt!

Auch wenn meine Beinfreiheit etwas beschränkt ist, ist die Reise eine angenehme Art durch das Land zu fahren. Bis nach Barranquilla verläuft die Fahrt recht zügig, danach gibt es Stau. Nach insgesamt 5:30 Minuten kommen wir in Santa Marta an. Es ist kein offizieller Halt, aber zwei junge Damen haben den Fahrer darum gebeten, in der Nähe des Flughafens zu halten. Diese Gelegenheit kommt uns nur Recht. Barbara hatte auf der Karte gesehen, dass unser Hotel nur ein paar Minuten von dem Halt entfernt ist. Also steigen wir auch aus, tauschen unsere Belege gegen das Gepäck ein und marschieren zum Mercure Hotel in Santa Marta.

Wir laufen durch ein paar Pfützen, um die anderen können wir einen Bogen machen. Es ist bei Weitem nicht das Chaos, welches in Cartagena den Tag bestimmt hatte. Wir laufen zum Hotel und sagen gleichzeitig: „Ich bin gespannt, wie es tagsüber aussieht.“ Das finden wir am nächsten Morgen raus. Im Hotel erfahren wir, dass es vor ein paar Tagen ebenfalls große Überschwemmungen gegeben hatte.

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